König und Prinz wird Diakon

Münster/Emmerich.   Der Neu-Münsteraner Ralf Bisselik (49) erhält am 3. Juni die Admissio von Weihbischof Dr. Hegge. Das heißt: Der gebürtige Emmericher wird an diesem Tag öffentlich in den Kreis der Kandidaten für den Ständigen Diakonat aufgenommen.

Die Weihe findet dann am Christkönigsfest 2013 im frisch renovierten Dom in Münster statt.

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Angst vor Identitätsverlust

Die St.-Ludgerus-Kirche in Albachten: Das Gotteshaus wird im Dezember Bestandteil der neuen Fusionsgemeinde Roxel-Albachten. Seinen Namen wird es laut Pfarrer Schmitt jedoch auch weiterhin behalten.Foto:
Die St.-Ludgerus-Kirche in Albachten: Das Gotteshaus wird im Dezember Bestandteil der neuen Fusionsgemeinde Roxel-Albachten. Seinen Namen wird es laut Pfarrer Schmitt jedoch auch weiterhin behalten.Foto:
(sch)


Münster-West - Fusion: Am 2. Dezember diesen Jahres sollen die Albachtener St.-Ludgerus- und die Roxeler St.-Pantaleon-Gemeinde miteinander verschmelzen. Für diese Fusionsgemeinde wird derzeit in gemeinsamer Pfarreiname gesucht. Dieser soll, so die Vorgabe, möglichst mit dem Namen der Hauptkirche - in diesem Falle St. Pantaleon - identisch sein. Doch gerade das, und einiges mehr, scheint nach WN-Informationen in Albachten kritische Stimmen auf sich zu ziehen.

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Pater Jenkner kommt nach Ascheberg

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Foto: anh

Offizieller Dienstantritt erfolgt am 1. Oktober  / Einer von zwei Weltpriestern der Großgemeinde

-gro/hbm- ASCHEBERG/HILTRUP

 Es war der Bischof, der Pater Joachim Jenkner dieses Angebot machte. Und der Pfarrverwalter aus Hiltrup hat mit Freude zugesagt, als Pfarrer nach Ascheberg in die Gemeinde St. Lambertus zu gehen. Freude herrscht auch auf der anderen Seite. „Es macht viele Dinge einfacher, wenn man zu zweit arbeitet. Maria Kremer und ich freuen uns auf die Mitarbeit von Pater Jenkner, die uns auch entlasten wird,“ erklärt Pfarrer Carsten W. Franken, der die Nachricht in den Wochenend-Gottesdiensten verkündet hat. Pater Joachim Jenkner ist einer der beiden Weltpriester, die nach erfolgter Fusion mit St. Anna Davensberg und St. Benedikt Herbern in der neuen Großpfarrei arbeiten werden.

„So kann ich in dem Bereich, in dem ich hier tätig war, weiterhin tätig bleiben“, erklärte Pater Jenkner gegenüber den WN. In Hiltrup ist die Wechselnachricht erst in den engsten Kreisen der Gemeinde bekannt gewesen. „Im Rat der Seelsorgeeinheit habe ich es bereits gesagt. Den Kirchenvorstand kann ich erst in der kommenden Woche informieren“, sagte Jenkner.

Auf Anfrage der WN bestätigte er, dass er den Gemeindedienst zum 1. Oktober antreten wird.

Offiziell wurde er zum „Priester im Dienste der Gemeinde mit dem Titel als Pfarrer“ bestellt. Pater Joachim Jenkner vergleicht das mit der bisherigen Arbeit, die Pfarrer Ewald Spieker bis zu dessen Emeritierung vor wenigen Wochen in Hiltrup und Amelsbüren geleistet hat. Pater Joachim Jenkner selbst ist froh, weiterhin Gemeindearbeit leisten zu können. „So kann ich auch ein wenig auspendeln“, sagt er schmunzelnd. Das heißt nichts anderes: Etwas weniger Verantwortung, die er zu tragen hat, aber weiterhin in engem Kontakt mit einer Gemeinde und den Gläubigen.

Zum 1. Juli verabschiedet sich Pater Joachim Jenkner von der Gemeinde St. Clemens.

Pater Joachim Jenkner

Pater Joachim Jenkner, der am 18. März seinen 70. Geburtstag gefeiert hat, entschied sich schon früh für den Weg in eine Ordensgemeinschaft. Bereits mit zehn Jahren besuchte er das Internat der Hiltruper Herz-Jesu Missionare. 1962 trat er nach dem Abitur in die Ordensgemeinschaft ein. 1968 wurde er zum Priester geweiht. 1972 kam er mit 30 Jahren als Kaplan und Jugendseelsorger nach Hiltrup. Am 22. Januar 1987 wurde er Pfarrverwalter. Pater Jenkner wird nach Ascheberg ziehen.

WN v. 10. Mai 2012

 

WN v. 10 Mai 2012

„Eine Heimat ist Barkenberg nicht geworden“

„Eine Heimat ist Barkenberg nicht geworden“

Barkenberg.Pfarrer Christian Wölke hat die katholische Gemeinde St. Barbara am 1. September 2009 in turbulenten Zeiten übernommen. Am Wochenende verabschiedet er sich und übernimmt eine neue Aufgabe im Oldenburgischen Steinfeld. Im Gespräch mit der WAZ blickt er zurück auf knapp drei Jahre in einem besonderen Ortsteil. „Ich gehe nicht mit Groll. Vielleicht ein bisschen enttäuscht. Auch über mich selber”, sagt er.

Sie verlassen Barkenberg früher, als viele erwartet haben . . .

Für mich war meine Zeit in Barkenberg mit dem Fusionsprozess verbunden. Es war allerdings nicht meine Absicht, die Gemeinde in diesem Jahr schon zu verlassen. Als das Angebot kam, eine neue Gemeinde zu übernehmen, habe ich mir aber Gedanken gemacht, über meine eigene Rolle. Steinfeld ist weit weg. Das Pfarrhaus dort ist so groß, dass ich meinen Vater zu mir holen kann, wenn er Hilfe braucht. Und ich habe dort eine vernünftig definierte Aufgabe.

Sie hatten hier doch auch eine Aufgabe . . .

Ich bin mit einem klaren Auftrag angefangen: Führe St. Barbara zur Fusion. Und ich war anfangs durchaus positiv gestimmt. Dies ist die erste Gemeinde, die ich leite und ich war nahe am Ruhrgebiet. Mich hat immer die Großstadt gereizt. Aber Großstadt hat das Bistum Münster nicht zu bieten. Ich habe mit anderthalb Beinen in der Gemeinde gestanden und mit einem halben in der Seelsorgeeinheit der fünf Gemeinden im Dorstener Norden. In der Diskussion war aber unklar, wie es mit mir in der neuen Gemeinde weitergeht. Mir war klar, dass nach einem Weggang kein neuer Pfarrer mehr in der St. Barbaragemeinde eingesetzt werden wird. Aktuell wird Pfarrer Voss als Pfarrverwalter die Gemeinde leiten.

Sie haben in ihrer Zeit hier erlebt, dass Barkenberg ein besonderer Ortsteil ist?

Die ersten Neubürger kamen mit der Vision, hier eine ganz neue Stadt zu bauen. Diese Vision hat sich nicht verwirklicht. Hier gehen natürlich die Ansichten auseinander. Für mich ist Barkenberg ein Baukonzept, das von den Menschen, die heute Wohnraum suchen, nur sehr begrenzt angenommen wird. Aber das darf man nicht laut sagen. Die Generation der 1980-er Jahre kam nach Barkenberg, weil das hier eine blühende Stadt war mit gutem Wohnraum. Und der dritten Generation ist das Konzept Barkenberg egal. Die wohnen hier, weil es günstig ist.

Die Barkenberger gelten als besonders engagiert für ihren Ort. Wie haben Sie das erlebt?

Doppelter Abschied für Christian Wölke

Es gibt sicher viele Menschen, die sich um Barkenberg sorgen. Darunter sind viele Gruppen, die das gleiche tun und nicht voneinander wissen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Barkenberg übervernetzt ist. Vielen ist der Ortsteil Barkenberg schlicht egal. Ich habe gestaunt, wie wenig Bereitschaft es zur Veränderung gibt. Hier wird einfach alles mit allen besprochen und das öffentlich. Mir fehlte hier der geschützte Raum, in dem man mal unkommentiert und ohne Denkverbote über die Zukunft nachdenken darf ohne gleich jede Meinung rechtfertigen zu müssen.

Diese starke Beteiligung und die soziale Ausprägung hat aber starke Tradition in Barkenberg und in der Gemeinde St. Barbara . . .

Das ist gut und richtig. Wir müssen uns aber davon verabschieden, dass Kirche ein lebensnotwendiges Angebot für alle ist. Kirche ist für alle offen, die Botschaft Christi richtet sich an jeden. Aber wer mitmachen will, muss bereit sein sich der Gemeinschaft der Kirche anzupassen. Für mich gilt als Priester bin ich in erster Linie, der Verkünder der Botschaft Jesu und kein Sozialarbeiter. Die Spendung der Sakramente ist meine Pflicht. Der Dienst an den Armen ist nötig, aber erst an zweiter Stelle. Aktuelle Trends in der katholischen Kirche zeigen mir deutlich, dass – ich will nicht sagen konservative -- aber doch bewahrende Bewegungen in der Kirche Zulauf haben. Die freigeistigen Strömungen haben das aktuell nicht. Es scheint heute mehr denn je um eine klares, erkennbares Profil zu gehen und nicht um die gemeinschaftliche Suche nach diesem Profil.

Soziales Engagement der Kirche ist in Barkenberg oft schiere Notwendigkeit . . .

Das gab und gibt es hier doch. Es gab bewegende Hausbesuche, ich habe von spannenden Lebensschicksalen erfahren. Aber das waren Dinge, die ich nicht in die Öffentlichkeit getragen habe.

Gab es positive Begegnungen, die haften bleiben?

Natürlich. Es gibt hier viele Menschen, die ich vermissen werde. Aber das sind eher die leisen. Die auch werktags in die Kirche gehen. Die Menschen, die das Rückgrat der Gemeinde bilden. Das sind Menschen, bei denen ich einfach Pastor sein durfte. Die unsere Gemeinde mitgestalten wollen. Zum Beispiel die KAB, die hier sicher speziell ist, oder der Liturgie-Ausschuss. Vieles ist auch gut gelaufen. Wir haben eine vernünftige Öffentlichkeitsarbeit begonnen. Daran hätte ich gerne weiter gearbeitet. Und unser Kindergarten hat deutlich an Profil gewonnen.

Die Bevölkerung in Barkenberg schrumpft – und das stärker als in anderen Ortsteilen. Spürt das auch die Gemeinde St. Barbara und was heißt das für ihre Zukunft?

Der Ortsteil braucht auch in Zukunft einen katholischen Standort. aber ob es dieser Gebäudepark sein muss, sei dahingestellt.

Ihre Barkenberg-Bilanz fällt bisher recht nüchtern aus . . .

Ich gehe aber nicht mit Groll. Vielleicht ein bisschen enttäuscht. Auch über mich selber. Ich habe hier viel gelernt, zum Beispiel, dass ich eine klarere Sprache sprechen muss. Vieles, was ich hier gemacht habe, würde ich wieder so machen. Aber eine Heimat ist Barkenberg für mich nicht geworden. Wenn ich jetzt nach Steinfeld gehe, dann soll das auch Zuhause werden. Da will ich jetzt auch mal zehn Jahre lang Wurzeln schlagen.

Steinfeld wird für sie eine andere Welt?

Ich übernehme eine Pfarrgemeinde in vier Dörfern mit 11 000 Gemeindemitgliedern. Dort gibt es sehr wenig Arbeitslose, die Eigenheim-Quote liegt bei 95 % und die CDU kommt – nach Verlusten – immer noch auf 70 %. Die vier Gemeinden gehen mit einer vernünftigen Grundhaltung in die Fusion: So viel Gemeinsamkeit wie nötig, so viel Eigenständigkeit wie möglich. Wenn die Menschen dort diese neue Zeit konstruktiv gestalten, dann macht die Zusammenarbeit Spaß.

Bitte noch ein Satz zur St. Barbara-Kirche . . .

An diese Kirche werde ich mich zeitlebens erinnern, weil sie sehr eigen ist. Für einige Gottesdienste ist sie genau die richtige, für andere eher ungeeignet, architektonisch spannend, aber leider nicht mehr denkmalwürdig, weil der Glasgiebel den Entwurf verändert hat. Ihr Fotograf hat das Hauptproblem gerade auf den Punkt gebracht: Diese Kirche hat kein Licht.

Ludger Böhne

 

http://www.derwesten.de/staedte/dorsten/eine-heimat-ist-barkenberg-nicht-gewo...

Dinslaken wird eine Gemeinde

VON FLORIAN LANGHOFF - zuletzt aktualisiert: 20.04.2012

Dinslaken (RP). Die Kirchenleitung stellte den Mitgliedern der beiden verbliebenen katholischen Gemeinden in Dinslaken das Konzept für die bevorstehende Fusion vor. In allen Pfarreien soll lebendiges Gemeindeleben stattfinden.

Info

Arbeit an der Fusion

Arbeitsgruppen Zu verschieden Aspekten des Gemeindelebens haben sich bereits Arbeitsgruppen gebildet. Im Steuerungsteam zu Fusion arbeiten Mitglieder der beiden Pfarrgemeinderäte mit.

Begleitung Begleitet wird die Fusion von Martin Wichert, der für die Fachstelle Gemeindeberatung im Bistum Münster arbeitet.

Internet Mehr Informationen zur Fusion gibt es auf den Internetseiten der Kirche: www.katholische-kirche-dinslaken.de

Die Auswahl des Namens für die neue Großgemeinde, die durch die Fusion der beiden Pfarreien Sankt Vincentius und Heilig Geist entstehen soll, überließ die Kirchenleitung in Dinslaken dem Bischof. Der entschied sich für "Sankt Vincentius". Somit folgt die Namensgebung der neuen Großgemeinde jener der Pfarrkirche in der Altstadt. Am 1. Juli werden die beiden verbliebenen Pfarreien zusammengeführt. "Wir müssen nichts überstürzen und dabei ins Stolpern geraten. Wir haben viel Zeit, die Kirche vor Ort zu gestalten", sagte Gregor Kauling, der der leitende Pfarrer sein wird.

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Eckdaten und spirituelle Impulse

Fr., 20.04.2012

KAB St. Ida erörtert Fusion der vier katholischen Gemeinden von Südost mit Pfarrer Jörg Hagemann

Eckdaten und spirituelle Impulse : KAB St. Ida erörtert Fusion der vier katholischen Gemeinden von Südost mit Pfarrer Jörg Hagemann

Pfarrer Jörg Hagemann (r.) erläuterte seinen Werdegang und Eckdaten der kommenden neuen Gemeinde und stellte sich den vielen Fragen der KABler von St. Ida. Links im Bild: KAB-Vorsitzender Bernhard Emmerich. Foto: anh

Münster-Südost - 

Die KAB St. Ida hatte am Donnerstagabend Pfarrer Jörg Hagemann ins Pfarrzentrum St. Ida eingeladen – die Fusion der vier katholischen Gemeinden in Münster-Südost zu Pfingsten am 27. Mai rückt nahe, so hatte der Vorsitzende der KAB St. Ida, Bernhard Emmerich, das „Gesprächsforum – Unsere neue Großgemeinde“ organisiert. „Weil wir Mitgehen und Mitmachen wollen und sollen. Und das geht nur, wenn man gut informiert ist“, so Emmerich.

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Sankt Peter plant für die Zukunft

VON FLORIAN LANGHOFF - zuletzt aktualisiert: 18.04.2012

Voerde (RP). Bei der Versammlung der katholischen Gemeinde in Spellen bekamen die Gläubigen eine Fülle von Informationen. Auf der Tagesordnung standen die geplante Fusion mit den Pfarren in Friedrichsfeld und Voerde, die Lage der Kindergärten und die Renovierung der Kirche.

Planung in Sachen Zukunft: Wolfgang Mömken, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats, und Pastor Wilhelm Kolks (von links) klärten auf. Foto: martin büttner

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Erste gemeinsame Schritte der beiden Gemeinden in Dinslaken

30.03.2012 | 18:00 Uhr

Erste gemeinsame Schritte der beiden Gemeinden
Viele Jugendliche gingen den Jugendkreuzweg von der St. Vincentius-Kirche aus mit. Foto: Heinz Kunkel

Dinslaken.   Die Jugend der Gemeinden St. Vincentius und Heilig Geist näherte sich vor der Fusion beim Jugendkreuzweg 2012 an.

Am 1. Juli sollen die beiden Gemeinden St. Vincentius und Heilig Geist zu einer großen Dinslakener Gemeinde fusionieren. So will es das Bistum Münster. Daher stand der Kreuzweg für die Jugend in Dinslaken ganz klar unter dem Motto des Kennenlernens. Und so trafen sich am Donnerstag über 70 Jugendliche der Gemeinden, um, nach einem Jahr Pause, gemeinsam den ökumenischen Jugendkreuzweg durch Dinslaken zu gehen. „Der Bund der Deutschen katholischen Jugend organisiert den Kreuzweg jedes Jahr deutschlandweit“, erklärt Fabian Schneider, Messdienerleiter und Mitglied im Pfarrgemeinderat Hl. Geist.

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Personalveränderungen durch Fusion in Münster

Münster. Zum 27. Mai 2012 werden die Kirchengemeinden St. Nikolaus Münster-Wolbeck, St. Agatha Münster-Angelmodde, St. Bernhard Münster-Angelmodde und St. Ida Münster-Gremmendorf zu einer neuen Kirchengemeinde unter dem Namen St. Nikolaus Münster zusammengelegt. Dies teilte das Bischöfliche Generalvikariat Münster mit.

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